Chris Beyeler – Podcaster, Blogger und Online Marketing Dozent

Chris Beyeler unterstützt mit seiner Firma BEYONDER zahlreiche Schweizer KMUs und Start-ups bei Strategiefragen im Online Marketing und in der Content Production. Sein Marketing-Wissen vermittelt er deshalb nicht nur an verschiedenen Schweizer Hochschulen, sondern teilt es auch regelmässig auf sämtlichen Plattformen im Web mit seiner Community; auf seinem Blog, Podcast, Youtube, LinkedIn, TikTok …

Stell Dich bitte in Kürze vor!

Nach meiner Ausbildung zur Eierlegenden Wollmilchsau, dem Mediamatiker, habe ich zuerst in einer Agentur als Entwickler angefangen zu arbeiten, um später als Designer zu scheitern. Daraufhin bin ich im Marketing gelandet. Ich vereine die Technik mit dem Kundenverständnis und befähige als Dozent, oder mit BEYONDER, meiner Firma, Personen, Teams und Unternehmen besseres Marketing zu machen.

Zum Start unsere entweder oder Frage: Kino oder Netflix?

Ganz klar beides. Das geht gar nicht entweder oder! Das sind zwei völlig unterschiedliche Freizeitbeschäftigungen. Beim Kino steht für mich das Erlebnis im Vordergrund. Genialer Sound, cooles Ambiente in Verbindung mit einem guten Abendessen oder einem Apéro und der Diskussion mit dem Anhang über den Film. Bei Netflix steht der Konsum und die Story, sprich eher der Zeitvertreib, im Vordergrund.

Was macht Dich einzigartig? Was unterscheidet Dich von den anderen Marketing-Experten da draussen?

Ganz klar der technische Background! Alle im Marketing sollten über diesen verfügen. Es geht nicht darum, Programmieren zu können. Aber die Logik, welche es dazu braucht, sollte verstanden werden. Marketing ist nicht einfach nur schöne Werbung machen und kreativ sein. Marketing ist rational und analytisch.

Welches ist Dein wichtigstes Werkzeug im Arbeitsalltag, Dein «Workhorse»?

Mein Google Pixel Smartphone. Praktisch jede Arbeit, von den Notizen, bis hin zum Video schneiden, lässt sich darauf erledigen.

Du bist multimedial unterwegs – produzierst sowohl Podcasts, als auch Videos und bloggst regelmässig. Was bereitet Dir am meisten Spass?

Tüfteln, ausprobieren, optimieren. Ich bin nie zufrieden, will immer noch etwas oben drauf setzen. Das heisst aber nicht, dass ich perfektionistisch bin oder nie etwas zu Ende bringe. Ich fange an, sammle erste Erfahrungen und versuche es zu verbessern. Das kann der Prozess sein, der Inhalt oder aber auch die Technik. Zugegeben, ich bin ein kleiner Gadget-Freak und würde so manchen Shop leerkaufen. Schlussendlich bereitet mir dann das Feedback der Community oder meiner Schüler die grösste Freude.

Welche Online Marketing Massnahme ist Dein Favorit: Wo erhält man Deiner Meinung nach den grössten «Bang for the Buck»?

Es gibt nicht die EINE Massnahme. Nur das Zusammenspiel aller Massnahmen führt zum langfristigen Erfolg. Massnahmen sind immer davon abhängig, ob und wie es die User nutzen. Es braucht wieder viel mehr Verständnis und Generalismus im Bereich Marketing.

Zum Abschluss: Wenn Du heute als Content Creator starten würdest, welche Fähigkeit würdest Du als erstes erlernen?

Zuallererst Storytelling und dann den Umgang mit Kamera, Ton, Licht und Schnittprogrammen. Fang mit dem Smartphone an. Am besten mit Adobe Premiere Rush oder VN. Arbeite dich vor – Schritt für Schritt – und entdecke und nutze auch neue Plattformen, wie etwa TikTok. Später kann man sich dann noch immer steigern und auf Profi-Equipment wechseln, wie auf eine Systemkamera und ein Podcast-Mikrofon. Welche Video Studio Setups man auch für wenig Geld erhält, das habe ich übrigens im April in einem Blogpost festgehalten. Man braucht also kein teures Equipment, wie etwa ein Ringlicht für viel Geld. Wer einen Fernseher mit YouTube hat, der kann als kostengünstige Lösung ein Ringlight-Video abspielen. Mit einer Smartphone-Kamera kann man drinnen wunderbare Aufnahmen machen. In erster Linie ist nicht die Technik, sondern der Inhalt entscheidend!

Brennt Dir eine weitere Frage an Chris auf der Zunge? Dann stell sie jetzt in den Kommentaren!

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