Michèl Kessler – Allrounder vor und hinter der Kamera

Michèl ist 23 Jahre alt. Momentan studiert er an der FHGR «Multimedia Production» und arbeitet nebenbei als Freelancer für verschiedene Firmen oder ganz eigenständig als Content Creator.

Wenn Du Karaoke singen müsstest, welches Lied würdest Du wählen?

Das ist einfach: «Shallow» von Lady Gaga und Bradley Cooper. Zu diesem Song gab es auch schon die eine oder andere, ganz schiefe Performance … Wenn sich aber kein*e Duett Partner*in finden lässt, dann zieht ein Britney Song auch immer!

Wie hast Du damit angefangen?

Multimediale Inhalte haben mich schon immer fasziniert. Das fing bei mir schon als ganz kleiner Junge mit der Familien-Digicam an. Mit zwölf wurde ich sogar vom TV-Sender Nickelodeon als Kinder-Moderator unter Vertrag genommen, was dazumal für mich ein ganz grosses Ding war! Später, als Teenie, entdeckte ich dann YouTube und gründete mit meiner damaligen «Clique» (eine kleine Anspielung an unseren ultra peinlichen Accountname) einen YouTube Channel.

Nach diesem kleinen Experiment ging es bei mir dann auf Instagram weiter, da bin ich auch immer noch aktiv, allerdings habe ich da nie wirklich den grossen «Durchbruch» als Influencer geschafft, was aber auch nie mein Ziel war oder ist. Letztes Jahr, im 2019, habe ich mit einer sehr guten Freundin unseren Podcast «Kafichränzli mit Michel und Karin» lanciert. Mittlerweile treibe ich mich also auf ganz viel verschiedenen Plattformen rum. Dieser Podcast ist momentan aber sowieso pausiert, da wir an einem neuen Format arbeiten und mit diesem (hoffentlich) anfangs 2021 online gehen können.

Wenn es aber um grössere und aktuellere Projekte geht, dann ist wahrscheinlich die Reality Show «Millennials in Paradise», die meine Mitbewohnerin und ich mit der BLICK Mediengruppe letztes Jahr produziert haben, das grösste, was ich bisher umsetzen durfte. Als Hauptproduzent und Leiter eines 20-köpfigen Teams lernte ich noch einmal ganz neue Facetten kennen, wenn es um Content Produktion im grossen Rahmen geht, und nicht nur um «ein einfaches Instabild».

Welche Kanäle nutzt Du und warum?

Mittlerweile nutze ich privat nur noch Instagram und TikTok. Natürlich könnte man jetzt noch sagen, dass ich auch auf Plattformen wie YouTube oder Spotify zu finden bin. Allerdings nutze ich diese eher projektmässig als privat. Ich bin auch nicht mehr so aktiv, wie ich es vor 2, 3 Jahren noch war. Dies liegt wohl vor allem daran, dass sich meine Interessen ein bisschen verschoben haben. Mittlerweile stehe ich mindestens genau so gerne hinter der Kamera als Produzent, wie als Protagonist vorne dran. Früher war ich da noch um einiges narzisstischer haha.

Wie viel Zeit nimmt deine Arbeit bei Dir in Anspruch pro Tag? Wie viel davon ist für Dich Vergnügen?

Das ist schwierig und auch sehr phasenabhängig. Die sozialen Medien, Content Produktion und Konzeption ist mittlerweile mein Beruf. Nicht mehr wirklich nur als «Influencer», sondern mehr – wie eben schon erwähnt – auch als Produzent. Je nach Auftrag kann dies sehr unterschiedlich sein. Als Konsument bin ich vor allem auf YouTube unterwegs, Instagram nutze ich nicht mehr wirklich viel in der Freizeit.

Mit wem würdest Du am liebsten zusammenarbeiten aus Deinem Bereich?

Puuuh das ist schwierig. Es gibt wirklich ganz viel kreative und tolle Content Creator, die echt was auf dem Kasten haben. Ich habe aber das grosse Glück, dass mein Freund auch aus dieser Branche kommt und wir uns da relativ gut ergänzen können. Besser kann ich es also eigentlich gar nicht treffen!

Was war das wertvollste Kompliment, das Du für Deine Arbeit erhalten hast und von wem?

Da musste ich jetzt lange überlegen … So klischeehaft es auch klingt: Ich glaube den Stolz seiner eigenen Mutter übertrifft wirklich nichts. Natürlich ist es schön, wenn man für Awards nominiert wird oder man Komplimente aus der Chefetage bekommt, doch den familiären Support kann wohl nichts und niemand ersetzen!

Brennt Dir eine weitere Frage an Michèl auf der Zunge? Dann stell sie jetzt in den Kommentaren!

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