Tino und Gian – Feierabendbier-Atmosphäre auf Spotify

Mit ihrem charmanten Berner Oberländer Dialekt und vielen lustigen Momenten unterhalten Tino aus Kandersteg und Gian aus Adelboden einmal in der Woche ihre Community. Eine Folge des «Podcasts für ds Volk» – wie die beiden ihre Audio-Serie betiteln – dauert schnell einmal mehr als zwei Stunden, denn die beiden haben immer eine unterhaltsame Story auf Lager, welche sie in ihrem Podcast «Mulaffä» mit ihren Hörerinnen und Hörern teilen.

89 – Lieber Drip als Grip Mulaffä

True Crime wird ned ufgno.
  1. 89 – Lieber Drip als Grip
  2. 88 – Süsi, Horst und Travis
  3. 87 – Nord und Elend
  4. 86 – Olga ruukt di undere Tisch
  5. 85 – Gerhard Diener

Stellt euch bitte in Kürze vor.

Wir sind zwei Berner Oberländer die im Auftrag vom Kanton (gelogen) versuchen, im Rahmen eines Sprachforschungsprojekts (ebenfalls gelogen) ihren Dialekt via Podcast in der Schweiz zu verbreiten.

Eine Frage zum Einstieg: Wenn ihr ein exotisches Haustier haben könntet, welches wäre es?

Gian: Ein Papagei! Wenn ich eine Geschichte (erneut) erzählen will, der Papagei sie aber zeitgleich miterzählt, dann weiss ich, dass wir die Story bereits einmal gebracht haben.

Tino: Ein Silberrücken (Gorilla). Ganz klar meine Wahl. Kein anderes Tier würde mir mehr Respekt auf den Strassen des Kandertals einbringen.

Wie habt ihr mit eurem Podcast begonnen?

Wir hören beide gerne Podcasts, spielen beide Eishockey im selben Verein und kennen uns seit ein paar Jahren. Während den Autofahrten ins Training hatten wir einander immer viel zu erzählen. An einem frühen Morgen, nach einer durchzechten Nacht im Trainingslager, ist dann die Idee geboren und wurde einige Wochen später in die Tat umgesetzt.

Wie seid ihr auf den Namen «Mulaffä» gekommen?

Gian: Mein Vater sagt «Dä isch ä Mulaff!» zu Personen, die «plagieren» oder generell viel Blödsinn erzählen. So ist der Name entstanden.

Wer hättet ihr am liebsten in einer Podcast-Folge dabei und warum?

Gian: Bernhard Russi. Zum einen würde er unserem imaginären «Bernhard Russis Beauty Shop» (die Story dazu gibt’s in der Folge 13 – ab Min. 29:46) zu ewigem Ruhm verhelfen, zum anderen können wir uns vorstellen, dass er ziemlich viele lustige und interessante Geschichten auf Lager hätte.

Tino: Erich von Däniken. Ein weltweit erfolgreicher Bestsellerautor aus dem Berner Oberland der über Aliens schreibt – dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

Wie bereitet ihr euch auf eine neue Folge vor?

Ehrlich gesagt hält sich die Vorbereitung sehr in Grenzen. Das höchste der Gefühle sind Notizen auf unseren Smartphones, wo wir Erlebtes während der Woche kurz aufschreiben. Das meiste passiert im Laufe des Gesprächs – es kommt ein gewisser Flow auf und man kann auch mal vom Thema abkommen, ohne sich an etwas (wie Zeit oder andere Themen) binden zu müssen. Wir finden, dass gerade das Audio-Format solche «Abschweifer» erlauben sollte und dies eine gewisse Natürlichkeit oder Lockerheit ausstrahlt. Es soll sich für die Zuhörerinnen und Zuhörer so anfühlen, als sitzen sie mit uns am Tisch in einer lockeren Runde – nicht als passiver Hörer am Radio.

Jede Folge beginnt mit einem anderen Intro. Wie wählt ihr dieses?

Wir lassen uns durch das Aufgenommene inspirieren und suchen dementsprechend ein passendes Intro. Oftmals sind es aber auch alte Klassiker oder neue Einflüsse, selber aufgenommene Sketches, ein Mix aus beidem und manchmal sogar ein selber, schlecht zusammengebastelter Rap.

Was war das wertvollste Kompliment, welches ihr für eure Arbeit erhalten habt und von wem?

Wir lieben unsere Community. Das ist kein Witz. Wir erhalten unterdessen bei fast jeder neuen Folge ein Feedback und freuen uns nach wie vor über jedes Einzelne davon! Das ist es, was uns immer wieder freut und pusht. Als wir vor etwas mehr als einem Jahr starteten, war dies für uns völlig undenkbar, dass es jemals soweit kommen könnte.

Brennt Dir eine weitere Frage an Tino und Gian auf der Zunge? Dann stell sie jetzt in den Kommentaren!

14 Kommentare

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Tag zamm

Ich wurde von meiner Community gebeten, den Podcast zu tschatschen.
Rein von der Produktion her isch de Podcast ne glatte 10.

Davon tun wir bizzle was abziehen: von sprachlichkeit her tut man die zwei typen kaum verstehen. -5 Punkte.
Die Stories mit dem verrückten Schaf und die Joghurt-Story sind komplett erfunden. Tut den nicht alles glauben. -3 Punkte
Bei der neuen Rubrik „Hesch überhaupt was gelernt?“ mit der Stimme von Antoine Burtz kriegschn Würgreiz. -1.5 Punkte

Ansonschten sind die beiden Schabraken immer gut drauf.
Tschau zamm.

Wie der Percy wieder provoziert, ey!

Du weisch nicht, was in meinem Gehirn trinnen grad los war als ich deinen Kommentar gelesen habe.

Zuerst gibsch uns 10 Punkte, ziehsch uns dann aber 9,5 ab du kleiner Pisser!

Wieso tut der eigentlich hier ein Bewertung geben über einen Podcast obwohl der kann nicht mal grade laufen kann der und dann macht der nen judgement von dem Podcast?! Ich würde dir gerne mit Anlauf eine Schelle verpassen des würd mich grad beruhigen…

Antoine B.

Antoine, lass es einfach. Ich hab keine Böcke, dass du mich jetzt hier so anmachsch nur weil du nicht mit meiner sachlichen Art und dem konstruktiven Tschatschment umgehen kannscht. Stand back Antoine!
Auf deine reaction geb ich en figgo.

Ds grösstä Rätsel im Chandertal würd si wär zum f*ck het diä dorfschilder gstohlä ih erwartä äh grösserä Ihsatz vor Kripo

Sehr geehrte Herr Wäckerli

Es isch usserodentlig guet gschaffet worde und dr Fall isch glöst, jedoch dörfemer ned drüber rede wil d`täter ifach zviel macht und iifluss hii im chandergrund. üs si vorlüfig leider d`hend bunde…

Danke Paul! Beide haben sich toll entwickelt, den einen kennt man in der der breiten Masse der Sportenthusiasten, den anderen an der breiten Masse 😉

Also igentlig sit ier scho bitz Mulaffä! Dä huere seich wo ier da verzellet – aber hey: das isch grad genau das wo zellt! Love it! Fahre all morge usem Oberland uf das Bärn achi (u rege mi uf ab däne Bustelli) – aber mit däm Mulaffe Podcast giits gwüss grad besser! Cooli Grüfeni!

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