Sandro König – Mit Fotografieren über 40’000 Follower

Sandro König fotografiert für sein Leben gerne und teilt diese grosse Leidenschaft mit über 40-tausend Followern auf Instagram. Wir durften im Interview mit dem 22-Jährigen hinter die Kulisse seiner eindrücklichen Fotos blicken.

Vorneweg eine persönliche Frage: iOS oder Android?

Ich benutze ein iPhone aus dem einfachen Grund, weil alle meine Geräte von Apple stammen. Es macht es für mich einfacher, wenn überall die gleiche Software verwendet wird. 

Welche Kanäle nutzt Du und warum?

Hauptsächlich Instagram, weil es sich am besten eignet, um Bilder zu posten. Da mein Haupt-Content Bilder sind, kann ich auf Instagram die grösste Reichweite erreichen. 

Von wem würdest Du am liebsten einen Auftrag annehmen?

Oh, hier gibt es sehr viele verschiedene Unternehmen, mit denen ich gerne zusammenarbeiten möchte. Sicher sehr cool wäre eine Zusammenarbeit mit einer Tourismusregion, für die ich Content erstellen könnte. Ich durfte dies bereits im Gebiet Pizol machen – das war eine sehr schöne Erfahrung.

Ein grosser Traum wäre natürlich, etwas mit grossen Marken wie Canon zu starten. Sehr cool wäre auch eine Zusammenarbeit mit einem grösseren Outdoor Brand, wie zum Beispiel The North Face. 

Canon oder Nikon? RAW oder JPEG?

Für mich ganz klar Canon – ich hatte bis jetzt nie etwas anderes und war bis jetzt immer sehr zufrieden damit. Zudem wäre es sehr kostspielig, das System zu wechseln. Vor allem die Linsen (Objektive) kosten schnell mal über 1000 Franken. 

Bei den Bildern klar RAW, da bei diesem Format viel mehr Hintergrunddaten gespeichert werden. Dies hilft mir bei der Bildbearbeitung, da ich bei einer RAW-Datei mehr bearbeiten kann als bei einem JPEG.

Was wäre ein Grund für Dich, Dein Profil bei Instagram zu löschen?

Ein Grund für mich wäre die fehlende Zeit für den Account. Da ich im Moment an der HSG Betriebswirtschaft studiere und viele Credits erreichen muss, ist das zurzeit auch etwas der Fall. In solchen Momenten ist vor allem auch schwer, die Motivation zur Bildbearbeitung zu finden. Ich fotografieren zwar nach wie vor, jedoch die Bearbeitung grosser Datenmengen nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. 

Ein weiterer Grund Instagram zu löschen wäre für mich, wenn die Plattform an vielen Usern verliert und sozusagen «Out of Date» gerät.

Was ist die wertvollste Erfahrung, die Du mit Instagram gelernt hast?

Ich habe oft gemerkt, dass nichts so ist, wie es scheint – besonders auf Instagram. Vor allem, wenn ich an bekannten Foto-Hotspots stand, musste ich teilweise schmunzeln. Die Fotos von diesen Orten auf Instagram entsprachen oft nicht der Realität. Ich bekenne mich hierzu jedoch auch teilweise schuldig. Ein Beispiel dafür ist der Preikestolen in Norwegen. Auf dem Foto (siehe unten) standen noch mehrere Personen neben mir, welche ich dann mit Photoshop entfernt habe, um schlussendlich alleine dort zu stehen. Instagram entspricht oft nicht der Realität und das ist eigentlich die wertvollste Erfahrung, die ich machen durfte.

Brennt Dir eine weitere Frage an Sandro auf der Zunge? Dann stell sie jetzt in den Kommentaren!

2 Kommentare

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Hey Sandro, welches ist der bis jetzt schönst Ort den du fotografiert hast? Und gibt es Orte, von denen du noch keine Bilder veröffentlich hast, weil du sie «für dich behalten» willst?
Tolle Arbeit!

Hi Tobias, du machst es mir definitiv nicht leicht deine Frage zu beantworten, da es sehr viel schöne und tolle Orte gibt. Ein Highlight für mich ist zum Beispiel immer wieder das Appenzell, besonders gut gefiel es mir aber auch in Norwegen sowie Schottland. In Norwegen kann ich dir die Lofoten und Senja empfehlen, in Schottland war die Isle of Skye ein Highlight.

Die genauen Orte lassen sich meist durch die Geotags auf Instagram sowieso nicht finden, jedoch behalte ich Orte nicht mit Absicht für mich. Ich finde die Schönheit der Natur sollte geteilt werden, solange die Natur von allen respektiert wird.

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