The Alpinists – Das Outdoorkollektiv der Schweizer Alpen

The Alpinists wurde durch zehn Freunde gegründet, welche alle die Leidenschaft der Fotografie und der Natur teilen. Auf Instagram präsentieren sie ihre Arbeit in Form eines Portfolios mit mehr als 150’000 Abonnenten. Zudem hat das Kollektiv ihr erstes Buch «LOST IN THE ALPS» veröffentlicht, in dem ihre 66 Lieblingswanderungen der Schweiz zu finden sind.

Stellvertretend für die erfolgreiche Schweizer Gruppe von Fotografen und Abenteurern stellte sich Crewmitglied Fabio Zingg unseren Fragen.

Stellt euch bitte kurz vor!

Wir sind das grösste Outdoorkollektiv der Schweiz. Unser Ziel ist es junge Leute zu inspirieren, nach draussen zu gehen und die Natur für sich zu entdecken. Unsere Abenteuer und den Teamspirit teilen wir mit der Welt und bieten so auch Dienstleistungen im Bereich der Fotografie, Videografie und des Influencings an.

Was ist die Geschichte hinter der Entstehung von «The Alpinists»?

Angefangen hat es mit ein paar Sarganserländer und Rheintaler Freunden, die gerne Momente fotografisch festhielten. Der Kern der Gruppe kannte sich bereits vorher und so gingen sie oft zusammen in die Berge. Ein Gruppenchat auf WhatsApp sorgte dafür, dass wir einander immer Bescheid sagen konnten, wenn es Neuigkeiten oder Pläne mit der Fotografie verbunden gab. Aus diesem Gruppenchat wurde dann Ende 2015 entschieden, dass man einen gemeinsam Account erstellt und als Kollektiv ebenfalls die besten Abenteuer präsentieren will. Dies wurde dann vollbracht und bis heute wird der Verein mit Mitgliederaufnahmen, Meilensteinen und viel Professionalität weitergeführt.

Welches Foto-Equipment – Kamera, Objektiv oder Drohne – muss bei euch immer dabei sein? Auf was könnt ihr nie verzichten?

Das variiert ein bisschen von Person zu Person. Einige interessieren sich mehr für Film, andere für Lifestyle oder Landschaftsfotos, wieder andere kreieren gerne Mobile Content. Was sicher immer dabei ist, ist unser Arbeitsgerät, die Kamera selbst. Bei den Objektiven setzen die einen mehr auf Prime Lenses, andere mögen die Weitwinkelobjektive für raue Landschaften. Mittlerweile besitzen die meisten auch Drohnen. Aber durch die härteren Regulierungen lässt man sie – falls ein Flugverbot gilt – zu Hause.

Was dürfen wir von eurem ersten veröffentlichten Buch «LOST IN THE ALPS» erwarten?

Lost in The Alps ist eine Art modernes Wanderbuch. Es gibt unsere 66 Lieblingswanderungen der Schweizer Alpen wider, bei denen für die ganze Familie etwas dabei ist. Geschmückt mit tollem Design, vielen stimmungsvollen Bildern, Tipps zur respektvollen Begegnung der Natur, Fotografie und dem Wetter lohnt es sich für alle Natur- und Fotografiebegeisterten. Das Feedback ist durchgehend positiv und wir hätten uns nur erträumen können, dass es bei der Bevölkerung so gut ankommt.

Ihr seid alle vor allem auf Instagram sehr bekannt. Welche Plattformen probiert ihr sonst noch aus und wo werden wir in Zukunft mehr von euch zu sehen bekommen?

Das ist korrekt. Wir spezialisieren uns hauptsächlich auf Instagram und haben dort eine Art Portfolio unserer Arbeit. Diese App hat uns verholfen, Freunde fürs Leben zu finden und unsere Traumjobs zu verwirklichen. Wir versuchen auch mehr und mehr tolle Videogeschichten zu erzählen, die wir dann auf YouTube und TikTok teilen. Zuletzt haben wir uns als Autoren versucht und mit über 8000 verkauften Büchern in vier Monaten sind wir sehr stolz auf die erreichten Ergebnisse. Es gibt etliche Plattformen, bei denen man Leute erreichen kann. Deshalb streben wir an, auf wenigen Kanälen zu den einzigartigsten Auftritten zu gehören.

Am Flughafen Zürich wird ein neues Kapselhotel eröffnet, bei welchem Du, Fabio, mit Deinen Bildern das Innenleben des Hotels verschönern darfst. Wie gehst Du bei solch einem spannenden Job vor?

Genau, es ist ein sehr tolles Projekt für mich. Der CEO von Capsule Hotel wurde im Internet auf meine Bilder aufmerksam und nach einigen Begegnungen war er so begeistert, dass er nun sein ganzes neues Werk mir und meiner Fotografie widmen möchte. Es wird also ein Signature Hotel mit dem Thema Alpine Garden der Schweiz. Als erstes war es wichtig, dass wir uns kennenlernten und gemeinsam ein Konzept ausarbeiten konnten, welches packend für die Gäste ist – also etwas neues, einzigartiges, was die Schweiz bisher noch nicht gesehen hat. Danach wird darauf basierend eine Offerte und ein Vertrag verhandelt und abgesegnet.

Für mich ist es eine grosse Ehre, dass ein Hotel ganz nach meinem Gusto erbaut wird und ich bin wirklich begeistert darüber. Als nächstes wird Content generiert, in diesem Fall drei Videos: Einmal zur Produktion der Kapseln, unserem Vorhaben mit dem Thema und dem Flughafen Zürich im Vordergrund und eines, das sich «Wake Up in Fabios World» nennt. Bei diesem haben wir eine Kapsel extra an den Klöntalersee transportiert, um dort ein Video zu produzieren. Durch die üblichen Onlinemedien, Presseberichte und meinem Instagram Account wird dies nun vermarktet und publik gemacht.

Die Bilder für die Dekorationen und der Kapseln sind momentan in der Endauswahl und dort wird es wohl nur noch kleine Änderungen geben. Nun heisst es erstmals fertig bauen und sich noch tolle Events und Marketingprojekte überlegen, dass ein möglichst grosser Hype beim Reisepublikum erreicht werden kann. Auch hier erschwert uns leider die Pandemie einige Dinge.

Zum Abschluss: Was ist die wertvollste Erfahrung, die ihr zusammen auf Instagram machen konntet?

Freundschaften, die bereits seit über fünf Jahren bestehen und hoffentlich für ein Leben lang anhalten werden. Gemeinsam die Leute von ihren Sofas in die Natur zu bewegen und die Schweizer Outdoorkultur mitzuformen. Wir wollen die Schweizer Instagram Szene für mehrere Jahre mit unserer Arbeit prägen.

Brennt Dir eine weitere Frage an The Alpinists auf der Zunge? Dann stell sie jetzt in den Kommentaren!

Disclosure: Produkt-Links sind mit dem Affiliate-Programm von Orell Füssli verknüpft. Als Kunde entstehen für Dich dadurch keine Mehrkosten. Die vier Studierenden und Betreiber von creatorstory.ch können sich aber dann vielleicht mal einen Kaffee leisten. 🙂

Schreibe einen Kommentar